Schloss Lomnitz (Pałac Łomnica)
Nur 500m vom Schloss Schildau entfernt findet sich bereits das nächste: Das Schloss Lomnitz. Die Geschichte ist ähnlich, aber dieses Prachtexemplar hat Wurzeln als Rittergut. Nach dem Krieg wurde es als Schule genutzt und später verfiel es wie viele andere Schlösser im Hirschberger Tal.
Interessant hier ist auch, dass es in 1991 von einem Nachkommen der ursprünglichen Besitzer (vor dem Zweiten Weltkrieg) gekauft wurde um die Restaurierung zu starten.
Heute ist es nicht nur ein Hotel, sondern beheimatet ebenfalls ein Museum und den Verein zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur.
Eines unserer persönlichen Highlights war das Fachwerk-Bethaus, welches ursprünglich in Schönwaldau (Rząśnik) stand. Dieses wurde mit Hilfe von privaten Spenden neben dem Schloss wieder aufgebaut. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.
Wir brauchen glaube ich kaum zu erwähnen, dass jedes Schloss und jeder Palast hier in der Umgebung einen wundervollen Garten hat… Schaut einfach selbst auf den Bildern! Auch einen kleinen Laden mit regionalen Produkten gibt es hier. Und falls ihr das Schloss Schildau besucht, dann solltet ihr Lomnitz auf keinen Fall verpassen, ihr könnt am Abend ganz gemütlich zu Fuß dorthin laufen.
Auch die Schlossruine Boberstein befindet sich quasi direkt nebenan und ist in jedem Fall einen Besuch wert!

















Zu Schloss Lomnitz: wir hatten wunderbare Tage dort und bewundern die Leistung der wieder heim gekehrten deutschen Alteigentümer Familie von Küster mit viel Liebe zum Detail!
Das Durchsetzungsvermögen, aus einer Ruine ein wiederaufgebautes Schloss als Museum zu schaffen und aus dem ‚Witwensitz‘ ein wunderschönes Schlosshotel geschmackvoll und nicht überdekoriert erfuhren wir mit sehr grossem Respekt und Dankbarkeit!
Wir haben uns in der einladenden Atmosphäre sehr wohl gefühlt mit freundlichen polnischen Menschen, die deutsch sprachen und uns damit den Aufenthalt sehr erleichterten!
Ausflüge zu den Friedenskirchen in Jauer und Schweidnitz – Weltkulturerbe – und nach Breslau bereicherten unsere Reise sehr und wir werden diese Reise sehr gerne wiederholen!
Alle guten Wünsche nach Niederschlesien von einer Tochter eines Oberschlesiers, der mit 15 Jahren seine Heimat verlassen musste., aus einer grossen Tradition heraus – viele Generationen Forstleute beim Herzog von Ratibor.
Ich bin dankbar für die Völkerverständigung zwischen Polen und Deutschen!!
Mein Vater durfte diese Situation leider nicht mehr miterleben, aber ich gebe diese Herkunft an meinen Sohn weiter.
Herzlichst, Gudrun v. Scheven vom 9.6.-13.6 im Schloss Lomnitz